Meine Lieblingsinsel Lanzarote hebt sich ganz speziell von den anderen Kanarischen Inseln ab. Mondlandschaften, Sandstrände, Lavahöhlen, Vulkane. Ich bin jedes Mal aufs Neue verzaubert. Wer Lanzarote besucht, macht nicht nur Badeferien. Es empfiehlt sich, unbedingt einen Mietwagen zu buchen und die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Die Strassen sind gut und Ausflugsmöglichkeiten gibt es genügend.
Cesar Manrique, der berühmte Architekt und Künstler hat diese Insel ganz besonders geprägt. Und zum Glück war sein Einfluss so gross, dass die Insel von riesigen Hotelbunkern oder Hotelruinen verschont geblieben ist. Wenn ich die Insel bereise, führt meine erste Fahrt mit dem Mietwagen immer durch die Lavafelder. Es ist eine gespenstige Stimmung. Anhalten, aussteigen, die Augen schliessen und sich vorstellen, was vor über 200 Jahren hier passiert ist. Das braucht bei dieser Stimmung keine grosse Fantasie. Man glaubt sich auf einem anderen Planeten.
Natürlich darf ein Ausflug in die Montanas del Fuego ( die Feuerberge ) nicht fehlen. Mein Tipp: Bei der dortigen Bustour einen Sitzplatz auf der rechten Seite wählen. Atemberaubend fand ich die Fahrt zum ehemaligen Wohnhaus des Schauspielers Omar Sharif. Ein Traum in Fels gebaut. Man sagt, er soll das Anwesen kurzerhand bei einer Partie Bridge verloren haben. Eindrücklich ist auch die Cueva de los Verdes, das längste vulkanische Gangsystem unseres Planeten.
Auf Lanzarote wird auf den Lavafeldern auf eine einzigartige Weise Wein angebaut. Auf der Strasse der Bodegas kann man dies bestaunen und natürlich hat man auch Gelegenheit, den tollen Wein zu degustieren.
Mein Lieblingshotel ist das schön gelegene Los Jameos Playa nahe Puerto del Carmen. Sehr gut gefallen mir persönlich aber auch das Suiten Hotel Fariones Playa oder die Villa Kamezi, bei der man mit einem eigenen Bungalow mit Privatpool eine entsprechende Privatsphäre geniesst. Und dies zu absolut bezahlbaren Preis.
Wer meint, Lanzarote bestünde nur aus Lava, der sollte einen Ausflug zu den Papagayo-Stränden ganz im Süden der Insel machen. Die schönen Sandstrände erreicht man nur zu Fuss oder über eine Schotterpiste mit dem Auto. Die Zufahrt dorthin ist gebührenpflichtig.
Übrigens, bei meinem Besuch nehme ich immer ein Kilo Salz von den Salinas de Janubio mit. Ich bilde mir dann ein, dass mein Fisch dann ganz besonders lecker schmeckt.



